Reisevorbereitung – Japan

Bei einer 18-tägigen Reise durch Japan kann man natürlich nicht alles, aber doch schon recht vieles sehen. Was man sehen möchte sollte im Vorfeld natürlich ausreichend geplant sein. Aber woher die Infos nehmen? Was einem spontan als erstes einfällt sind natürlich Reiseführer und dann kommt schon das Internet. Doch welchen Reiseführer lohnt es sich zu kaufen? Und welche Internetseiten helfen mir weiter?Ich will an dieser Stelle mal teilen, mit welchen Seiten und welchem Reiseführer ich mich derzeit vorbereite. Ob das jetzt die beste Art ist sich vorzubereiten sei mal dahingestellt, aber für mich funktioniert es.

Zum einen wäre da der Reiseführer von Lonelyplanet. Da man im Internet an vielen Stellen lesen kann, dass das wohl DER Reiseführer in deutscher Sprache sein soll (Franz Beckenbauer würde sagen, „they call it a Klassiker), dachte ich mir „gut greifst du mal zu“. Mit über 900 Seiten sicherlich ein wuchtiges Ding. Ich habe mich für die Ebook Variante entschieden. Der Reiseführer bietet vor allem viele Adressen zu Restaurants, Sehenswürdigkeiten und viele mehr. Dazu gibts ein paar Japanische Floskeln. Alles in allem bekommt man schon mal einen ersten groben Überblick über die Sehenswürdigkeiten. Aber irgendwie wars das für mich noch nicht. Um Touren richtig zu planen war mir das noch zu wenig.

Da bin ich im Internet auf die englischsprachige Seite japan-guide.com gestoßen. Die Seite finde ich persönlich klasse. Hier bekommt man annähernd jede Info die man wissen muss. Zu so ziemlich allen Städten die man beim ersten Japanbesuch aufsucht sind die Sehenswürdigkeiten mit Beschreibung, Bildern und kleinen Karten aufgelistet. Da kann man prima schon mal festlegen was man sehen will und sich so seine Touren zusammenstellen. Auch gibt es alle Infos wie man im Land (Stichwort Japan Railpass) von A nach B kommen kann.

Und die dritte Seite auf die ich durch Zufall gestoßen bin nachdem ich nach Infos für den Japan Railpass gesucht habe ist www.wanderweib.de. Der Blog wird von Tessa die in Japan lebt auf deutsch geführt. Da gibt es natürlich einige Insidertipps. Wer gerne wandert sollte dort auf jeden Fall vorbeischauen. Viele … also wirklich viele hilfreiche Beiträge zu Japan kann man bei ihr entdecken. Brauche ich eine Suica Card? Wo tausche ich Geld um? Beiträge über Wandertouren lockern das alles auf und verkürzen einem die Wartezeit auf den eigenen Japan Urlaub. Besonders erwähnenswert ist ihr Japan Railpass Rechner . Da kann man sich ausrechnen lassen ob sich der Railpass tatsächlich für einen lohnt. Wie kommt man an Zugtickets in  Japan? Und wie kommt man durch die Schranken? Dafür gibt es bei ihr eine bebilderte Schritt für Schritt Anleitung. Das Beste kommt zum Schluss. Man darf sie auch mit Fragen über Japan löchern, wenn man das möchte. Ganz großes Kino!

Wer seine Zugreisen in Japan planen möchte, der schaut am besten bei hyperdia vorbei. Eine App fürs Smartphone gibts übrigens auch, was vor Ort sicherlich Goldwert ist.

Die Unterkunft. Hotels sind in Japan nicht unbedingt günstig. Wer etwas sparen möchte sollte auf Hostels etc. ausweichen. Ich persönlich löse das Thema Unterkunft für mich größtenteils über Airbnb. Der Vorteil ist denke ich, dass ich so auch mit den Menschen vor Ort besser in Kontakt komme und kennenlerne. Ich bin schon gespannt.

Was braucht man zur Vorbereitung auch noch? Ob es essentiell wichtig ist weiß ich nicht, aber ich bin tatsächlich dabei etwas japanisch zu lernen. Ich denke, dass ich mich in Japan dadurch etwas besser zurechtfinden kann. Als erstes sieht jemand aus dem Westen nur viele Strichzeichnungen und fragt sich, „Was? Das kann man lesen?“. Ja man kann. Um die Schriftzeichen zu lernen kann ich ein Buch wirklich empfehlen. Die Kana lernen und behalten Teil 1: Die Hiragana / Teil 2: Die Katakana. Über Eselsbrücken (kleine Geschichten) lernt man die Schriftzeichen tatsächlich zu lesen. Ich war ehrlicherweise etwas baff, weils tatsächlich nicht so schwer ist. Man behält die Schriftzeichen tatsächlich recht fix im Kopf. Regelmäßige Widerholungen festigen die Schiftzeichen natürlich. Für Vokabeln gibt es viele Quellen im Internet oder auch Apps, dazu bedarf es nicht unbedingt eines Buches. Damit hat man schon mal einfache Dinge abgedeckt. Die Kanji lasse ich hingegen dann aber doch bewusst aus. Sind mir dann doch zu viele.

Um die Grammatik zu verstehen gibt es guidetojapanes oder die deutsche Übersetzung dazu. Auch zu dieser Seite gibt es eine App. Und die Grammatik ist genau genommen einfacher als die deutsche. Lediglich die Höflichkeitsformen sind wie ich finde der Knackpunkt.

Das wars dann eigentlich auch schon mit Infos zur Reisevorbereitung, falls ich noch was finde oder mir noch etwas einfällt gibts natürlich noch einen Nachtrag.

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