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Zeltvorstellung – MSR Hubba Hubba HP 2 Mann Personenzelt

Wer noch auf der Suche nach einem Zelt für die angehende Trekkingtour in diesem Jahr ist, sollte sich mal das MSR Hubba Hubba HP 2 Personenzelt näher ansehen. Das Zelt lässt sich von Frühjahr bis in den Herbst hinein ohne weiteres verwenden. Als es bei mir im vergangenen Jahr darum ging mich für ein Zelt zu entscheiden, habe ich eine Weile hin und her überlegt und viele Rezensionen durchgelesen und mich letztenendes für das MSR Hubba Hubba HP 2 Personenzelt entschieden, dass vom Namen her ähnlichkeit mit einem Kaugummi hat. Das Zelt gibt es auch in der Einmann Variante. Da die Zweimann Variante nicht so viel mehr wiegt und das Einmannzelt nur um 100€ günstiger war entschied ich mich zugunsten des Komforts eben für das Zweimannzelt.

Das Außenzelt besteht aus 100% Nylon mit PU- und Silikonbeschichtung. Die Wassersäule liegt bei 1000 mm. Das Innenzelt besteht aus Nylon und Mesh. Der Boden besteht ebenfalls aus 100% Nylon und PU- und Silikonbeschichtung. Die Wassersäule des Bodens beträgt 10.000 mm. Das Gestänge besteht aus leichten zusammensteckbaren Aluminium Stangen. Das Hubba Hubba verfügt sowohl über zwei Ein- bzw. Ausgänge und zwei Apsiden. Die Innenmaße sind 210x130x100 cm. Das Gewicht liegt bei 1,8 kg.

HubbaHubba2 Das war es dann erstmal mit den technischen Details. Dadurch, dass es ein Zweimannzelt ist, bietet es für eine Einzelperson natürlich ausreichend Platz. Sodass man ohne weiteres den Rucksack mit ins Zelt packen kann. Gut wenn der Boden draußen doch mal feucht wird. Theoretisch kann ich mir vorstellen, dass sogar bei zwei Personen (natürlich je nach Größe und Breite) beide sogar noch ihre Rucksäcke mit reinnehmen können. Nach oben hin hat man so viel Platz, dass man ohne weiteres aufrecht sitzen kann. Ansonsten bieten zwei Regen- und Windgeschützte Eingänge ausreichend Platz für Rucksack, Schuhe, Trekkingstöcke und weiteres. Hervorragend ist natürlich, dass man dank der Apsiden auch bei Regen ungestört sein Süppchen kochen kann, ohne dabei Nass zu werden. Am Innenzelt sind ausreichend Aufbewahrungsnetze eingenäht, die genügend Stauraum für alle möglichen Sachen bieten. Am Kopf und Fußende und auch am Innenzelthimmel. Den Stauraum am Innenzelthimmel habe ich persönlich immer dafür genutzt bei schlechtem Wetter da meine Kleidung aufzuhängen. An beiden Enden lassen sich Belüftungsschlitze finden die jeweils mit einem Moskitonetz geschützt sind. Davon wollen sich ja immer viele zu euch ins Zelt kuscheln.

HubbaHubba4HubbaHubba3Vor der Tour sollte man das Zelt zuhause schon ein oder zweimal auf- bzw. abbauen um den Ablauf vor Ort dann drauf zu haben. Stellt euch vor ein Regenschauer ergießt sich über euch und ihr müsst erst noch herausfinden wie das Zelt aufzubauen ist. Das will man nicht. Es geht allerdings recht einfach von der Hand. Sobald etwas Routine vorhanden ist, hat man das Zelt in drei bis vier Minuten komplett mit allem drum und dran aufgebaut. Was ich glücklicherweise noch nicht testen musste ist wie leicht es von der Hand geht bei Regen zuerst das Außenzelt aufzubauen und dann das Innenzelt einzuklippen. Ich hatte immer das Glück, dass ich beim Aufbau nicht vom Regen angetrieben wurde.

HubbaHubba1Der Abbau geht im Prinzip genauso einfach von der Hand wie der Aufbau. Wie bei jedem Zelt muss man aber vor allem bei Wind darauf achten, die Heringe nicht unbedacht aus dem Boden zu ziehen sonst heißt es für das Außenzelt am Ende vielleicht vom Winde verweht. So geschehen bei Zeltnachbarn im Jotunheimen Nationalpark. Der Anblick wie jemand seinem Zelt hinterherrennt hat aber irgendwie durchaus etwas erheiterndes wenn es nicht einen selbst betrifft. Zum Glück ging es am Ende gut aus und das Außenzelt wurde wieder eingefangen.

Ich hatte auch das „Glück“ das Zelt bei starkem Regenschauer und starkem Wind im Einsatz zu haben. So viel kann ich schon mal verraten, es hat gehalten. Eine genaue Angabe zur Windstärke kann ich leider nicht machen, nur so viel, dass das Zelt ordentlich in die Mangel genommen wurde. Die Zeltwände kamen mir von einer Seite ziemlich nahe. Jedoch hat alles gehalten. Das flexible Gestänge hat den Wind ohne weiteres weggesteckt. Auch die Nähte haben Ihren Dienst ohne zu murren verrichtet.

Einen etwas nervigeren Nachteil hat das Zelt jedoch. Es braucht leider etwas lange bis es nachdem es nass wurde trocknet. Alles in allem kann ich aber eine Empfehlung aussprechen.

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