Losgelaufen in Japan – Tokyo (Akihabara)

Für knapp drei Wochen bin ich in Japan unterwegs um Land und Leute kennenzulernen. Meine Route führt mich von Tokyo nach Kyoto, Fukuoka, Kagoshima, Osaka und Yokohama.

Tokyo – Akihabara

Nachdem ich ausgeschlafen hatte und mich, trotz des Regens der seit gestern Mittag ununterbrochen niederprasselte, endlich aufraffen konnte raus zu gehen, ging es gegen 12 Uhr in Richtung Akahibara. Einer Elektronikshop sowie Anime- und Manga Meile in Tokyo.

Das zurechtfinden an der Tokyo Station lief heute erstaunlich einfacher als gestern. Man muss nur den Dreh erst mal rausbekommen. Ich bin auch deutlich seltener in die Leute hineingelaufen als gestern noch. In der U-Bahn merkt man schon, dass die Menschen sich ungern neben Ausländer setzen möchten. Während neben mir noch Platz für Drei weitere Personen wäre, warten alle immer bis ein Japaner irgendwo anders aufsteht um sich dann dort hinzusetzen. Ich hab mich mitlerweile dazu entschlossen prinzipiell in der U-Bahn zu stehen, dadurch nehme ich keine Sitzplätze weg.

image

In Akihabara gibt es einen riesengroßen Yodobashi Store. Da musste ich natürlich rein. Da ich meinen Kameragurt zuhause liegen lassen habe, legte ich mir hier erstmal einen günstigen 15€ Kameragurt zu. Auf mehreren Ebenen gibt es vor allem Elektronikgüter zu kaufen. Kameras, Fernseher, Soundanlagen und und und. Eine relativ große Verkaufsfläche nehmen hier Plattenspieler ein. Das hatte mich ehrlich gesagt etwas verwundert. Aber scheinbar gibt es in Japan noch einige Plattenspieler Fans. Ganz oben gibt es noch eine Ebene nur mit kleineren Restaurants.

image

Dann war erstmal weiter schlendern durch die Straßen angesagt. Wenn erstmal die ganze Leuchtreklame der Shops an ist erscheint alles bunt und grell. Man kommt sich fast so wie eine Mücke vor, die eigentlich nicht in den Mückengriller fliegen will, aber das Licht ist so anziehend. Jeder Laden hat seine eigene Cosplay-Maid die vor dem Laden steht und potentielle Kunden mit Rufen und Flyern, bzw. Gutscheinen anlocken soll. Und die stehen da auch bei strömendem Regen. Im allgemeinen habe ich den Eindruck gewonnen, dass sich die Menschen in Japan nicht vom Regen beeindrucken lassen. Wer mehr zu einer Maid wissen will, kann ja mal nach Maid oder Maid-Café googlen.

imageInteressant fand ich, wenn ich mit den Menschen ins Gespräch kam und erzählte, dass ich auf CityTour durch Japan bin dann immer gleich der Ausruf kam, „Oh you must be rich!“ Danach musste i h erstmal immer ausführlich erklären, dass ich das nicht bin sondern nur ne lange Zeit gespart habe.

Nach einem kurzen Aufenthalt in einem kleinen Restaurant in dem ich mir fried pork mit curried chicken habe schmecken lassen, schlenderte ich auch mal durch die Gassen hinter der Hauptstraße. Im Prinzip das selbe Spiel nur in etwas kleiner.

image

Mitlerweile regnete es auch immer heftiger, was nicht unbedingt zum fotografieren mit der DSLR einlud. In den Schuhen machte sich das viele Nass auch langsam bemerkbar. Ich entschied mich also für den Rückweg. Die Kanalisation in Tokyo muss richtig gut ausgebaut sein. In Deutschland hätte die Feuerwehr bei der Menge an Regen ordentlich mit Keller auspumpen zu tun.

image

Die Wettervorhersage für morgen verspricht wenigstens keinen Regen ab ein Uhr in der Nacht. Mal schauen.

Instagram

  • Old lady of Mdina

#travel #backpacking #wanderlust #oriental #streetlovers
  • A part of Grand Harbour at Valletta. 
#travel #backpacking #wanderlust
  • Same location, same evening. Which one do you prefer? Valletta at daytime or nighttime and illuminated? 🤔

#travel #backpacking #wanderlust #oriental #naturelovers
  • This is maybe the most famous view of Valletta (or Malta?) shot from Tigné Seafront in Sliema

#travel #backpacking #wanderlust #oriental #naturelovers
  • Such an amazing view from the Upper Barrakka Gardens to the Lower Barrakka Gardens in Valletta 
#travel #backpacking #wanderlust #oriental

Follow me!