Kyoto2_header

Losgelaufen in Kyoto – Fushimi-Inari Schrein

Für knapp drei Wochen war ich in Japan unterwegs um Land und Leute kennenzulernen. Meine Route führt mich von Tokyo nach Kyoto, Fukuoka, Kagoshima, Osaka und Yokohama.

Nach der Ankunft in Kyoto ging es am ersten Tag zum Fushimi Inari Schrein (Fushimi Inari Taisha). Wenn man im Besitz des JR-Pass ist, nutzt man am besten die JR-Nara Line zur Inari Station. Die Station liegt quasi direkt an der „Haustüre“. Nur einmal die Straße rüber und schon ist man auf dem Tempelweg. Als erstes fällt einem natürlich das imposante Eingangs Tor bzw. Torii auf.
Kyoto2_1_articleDen Fushimi Inari Schrein kennt man in der Regel auch durch die vielen orangefarbenen Torii die sich einen Berg hinaufschlängeln und ist auch der bekannteste in Kyoto. Vor allem bei Touristen. Was ich bis zu meinem Besuch dort auch nicht wusste ist, dass die Tore allesamt von Privatpersonen, Familien und Unternehmen gespendet sind. Was man wenn man des Japanischen mächtig ist auch anhand der Schriftzeichen auf den Säulen erkennen kann.Kyoto2_3_articleKyoto2_4_articleKyoto2_5_articleWährend nun die meisten Japaner den Schrein vor allem zum beten besuchen, wollen Touristen natürlich durch die 1000 Tore Schreiten und den Berg auf 812 Stufen hinauflaufen. So auch ich und wahrscheinlich über 1000 Andere. Bei einem Besuch des Fushimi Inari Schreins Tagsüber muss man selbstverständlich mit einem großen Menschenandrang rechnen.Kyoto2_6_articleKyoto2_7_articleWer ein Selfie von sich mit den vielen Torii im Rücken ohne Menschen haben möchte muss zum einen geduldig und dann wiederum sehr schnell sein. Mehr Glück hat man da schon eher wenn es später und vor allem dunkel ist, dann ist nur noch sehr wenig los. Auch Nachts kann man dort nämlich hinauf. Ist es so schon ordentlich warm, kommt man beim hinauflaufen mächtig ins schwitzen. Ein Glück, dass so ziemlich das gesamte Areal unter Bäumen ist die Schatten spenden.Kyoto2_8_articleKyoto2_10_articleKyoto2_9_articleKyoto2_13_articleUnterwegs gibt es immer wieder Aussichtspunkte die einem einen Blick auf Kyoto bieten. An dem Ein oder Anderen halt kann man sich auch in ganz kleinen lokalen mit essbarem stärken wenn es denn einem danach gelüstet. Auf der gesamten Strecke gibt es natürlich auch immer wieder Getränkeautomaten. Was schon irgendwie komisch anmutet. Hier und da kommt man sich vor wie im tiefsten Wald und da steht einfach so ein Getränkeautomat. Was mir lustigerweise aufgefallen ist, je höher man kommt, desto teurer werden die Getränke. Und geht man auf der anderen Seite wieder hinunter, werden die Getränke wieder günstiger. Das muss der Zuschlag für den Wasserträger sein, der tatsächlich die Automaten mit einem XXL „Rucksack“ abläuft. Sicherlich ein tolles Fitnessprogramm.

Kyoto2_11_articleKyoto2_12_articleWer übrigens nicht den ganzen Weg bis nach oben laufen möchte, hat im übrigen die Möglichkeit an einigen Stellen die Route abzukürzen.Kyoto2_14_articleKyoto2_15_article

0

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.