Kategorie: Allgemein

Baum_am_Föllbach_header Frohe_Weihnachten_2016 weihnachtsgeschenketips_header wanderweib_gastartikel

Magazin Vorstellung – The Fernweh Collective

Heute möchte ich euch ein neues Magazin vorstellen – The Fernweh Collective. Ich weiß ehrlich gesagt garnicht mehr wie ich darauf gestoßen bin. Jedenfalls erschien jetzt Anfang März die erste Ausgabe und handelt vom hohen Norden. Das Magazin will kein neues National Geographic oder Geo oder ein Reiseführer der einen von A bis Z an die Hand nimmt sein. Und ich mag das. Hier werden Geschichten von Reisefotografen veröffentlicht die von ihren großen und kleinen Abenteuern berichten und das ganze mit wirklich tollen Bildern untermalen, unterstützt von einem auf mich erfrischend wirkenden Magazin Layout. Hier bleibt für den Leser Platz zum träumen und Inspiration aus den Geschichten zu ziehen. Dir gefällt eine Reise und am liebsten willst du auch sofort dorthin? Dann pack deine Sachen und geh! Wie? Das bleibt dir selbst überlassen, denn sonst ist es nicht dein eigenes Abenteuer. Hier sollst du nur angefixt werden. Und darum geht es ja schließlich. Um große und kleine Abenteuer.

Fernwehcollective

Doch wozu Geld ausgeben? Blogs von Reiselustigen gibt es mitlerweile zuhauf. Man muss nur ein bisschen suchen und schon findet man viele Geschichten kostenlos. Aber im Sessel sitzen und in einem liebevoll gestalteten Magazin tolle Geschichten zu lesen die mit starken Bildern beeindrucken ist noch mal etwas anderes. Und ich persönlich kannte, bis auf Martin Hülle der auch eine Geschichte zum Magazin beigetragen hat, niemanden der Schreiberlinge.

Das Layout ist wie ich finde etwas ganz besonders. Schon an der Versandhülle merkt man, hier hat jemand was für Gestaltung übrig. Schlicht und trotzdem auffällig. Das zieht sich durch das ganze Magazin. Beim öffnen kommt einem der fantastische Geruch von frischem Druck entgegen. Ja ich mag das! Der Inhalt ist auf gestrichenem (ich schätze ca 120g) Papier gedruckt was den Bildern gut tut. Layout und Haptik unterstützen für mich irgendwie das „wegbeamen“. Die Geschichten und Bilder lassen sich einfach nochmal ganz anders genießen als auf einem iPad zum Beispiel.

Die erste Ausgabe handelt vom hohen Norden und ist ganze 140 Seiten stark. Ein guter Start wie ich finde, da ich ja so ein bisschen Nordland infiziert bin. Und das beste – ohne Werbung. Da sind 12,25 € mit Verpackung und Versand finde ich gut angelegt. Und dass keine Werbung vorhanden ist hat auch einen Grund. Die beiden Verlegerinnen (Elisaveta Schadrin-Esse und Serena Hatfield) fühlen sich durch Vorgaben von Werbetreibenden in Ihrer Kreativität und Ihren Vorstellungen wie so ein Magazin auszusehen hat eingeschrenkt. Ich finde diesen Weg mutig. Wenn man die vielen Arbeitsstunden abzieht und Druckkosten, dann weiß man auch, dass finanziell nicht so wirklich viel hängen bleiben kann. Hier geht es um mehr als um Geld. Um Herzblut. Und das sieht man dem The Fernweh Collective Magazin an. Ich sage danke für eure Arbeit und hoffe, dass sich eure Arbeit wenigstens ein bisschen bezahlt macht. Und natürlich freue ich mich schon auf die nächste Ausgabe. Ach ja …unbedingt auch das Impressum lesen. Dort gibts einen Spotify Link zur Playlist während der Erstellung des Magazins. Klasse.

Bestellen lässt sich das Magazin hier